Zugangskontrolle
Cardax FT verwendet das einzigartige und geschützte Cardax IV-Protokoll und unterstützt 125 KHz- und Mifare-Chipkartenleser. Auch Chipkartenleser, die das Wiegand-Protokoll verwenden, können integriert werden. Cardax FT hat eine Endstufen-Schnittstelle für Sagem-Biometrie-Lesegeräte und Nedap-Fernlesegeräte (bis 10 m).
Cardax FT ist ein dezentrales System. Die (Zugangs-)Entscheidungen werden von den Kontrollern getroffen. Cardax FT unterscheidet sich von anderen Systemen durch die hohe Kapazität der Kartenträger. Die Kapazität umfasst normal 30.000 und ist erweiterbar auf bis zu 46.000. Darauf bezogen werden zwischen 10.000 und 20.000 Ereignisse gespeichert.
Benutzer werden in Zugangsgruppen eingeteilt, dadurch können die Zugangsrechte einfach und schnell angepasst werden. Ein Controller kann bis 2.000 Zugangsgruppen bearbeiten.
Das Command Centre bearbeitet bis zu 4.000 Zugangszonen, pro Controller können 16 Zugangszonen eingestellt werden.
Zeitpläne
Benutzer können frei einstellbare Zeitpläne erstellen. Diese kann man verwenden, um den Zugang zu erlauben/zu verweigern oder für andere Zwecke, zum Beispiel, zum automatischen Öffnen/Schließen eines Tores, zum Ein-/Ausschalten der Beleuchtung, Heizung oder Klimaanlage usw. Insgesamt können 200 frei programmierbare Zeitpläne erstellt werden.
Einbruchalarm
Cardax FT verfügt über eine komplette Einbruchalarm-Funktion. Das Command Centre kann höchstens 30.000 Alarmeingänge überwachen und maximal 20.000 Relais steuern. Pro Controller können 256 Alarmbereiche erstellt werden.
Die Alarmbereiche werden über Chipkartenleser ein- und ausgeschaltet oder aber mithilfe eines oder mehrerer Code-Bedienmodule. Es gibt Möglichkeiten für 4 Bedienmodule pro Controller, und diese Bedienmodule können systemübergreifend konfiguriert werden. Jeder berechtigte Benutzer hat seinen eigenen, einzigartigen PIN-Code mit dem die Prüfung sichergestellt ist.
Cardax FT ist standardmäßig mit einem Kontakt-ID-Protokoll ausgestattet.
Freilandschutz
Cardax FT verfügt über eine Endstufen-Schnittstelle für Gallagher Trophy FT-Controller. Jedes Trophy FT-System ist für 3 Bereiche geeignet. Mit jedem G-Bus können 8 Trophys verbunden werden.
Bei Verwendung eines 5000GL-Kontrollers können 48 Bereiche konfiguriert werden.
Alle Einstellungen des Trophy FT-Systems erfolgen vom Command Centre aus, eine zusätzliche Tastatur am Zaun ist überflüssig.
Zaunbereiche können über das Command Centre ein- und ausgeschaltet werden, zum Beispiel mithilfe eines Übersichtsplans oder durch ein Makro.
Ein Alarm wird über das Command Centre ausgelöst und die Betreiber haben die Möglichkeit ausführliche Berichte der unterschiedlichen Stromstärken (Zaun, Akku, Erde) zu verfassen. Ebenso ist im System ein Voralarm vorgesehen.
Über die Cardax FT Controller API – Senstar 100-Schnittstelle können Sensor-, Eingriff- und Defekt-Alarme des Senstar 100- Systems vom Cardax FT-System aus gemanagt werden. Senstar 100 ist eine Marke der Magal Group.
Aufzugskontrolle
Insgesamt können 50 Aufzüge mit dem Command Centre bedient werden, jeder mit bis zu 75 Stockwerken. Pro Controller können höchstens 2 Aufzüge konfiguriert werden. Es gibt Endstufen-Schnittstellen für unterschiedene Aufzughersteller.
Logic-Blocks
Neben den bereits sehr umfangreichen Standardfunktionen besitzt Cardax FT auch ein Logic-Blocks-Modul. Das Logic-Blocks-Modul ermöglicht die Durchführung zeitprogrammierter, logischer Funktionen. Diese Funktionen sind mit einem PLC (Programmable Logic Controller) vergleichbar.
Standardmäßig sind vom Benutzer einfach zu erstellende Makros vorhanden. Mit ihnen können unzählige Aufträge ausgeführt werden, wie etwa das einmalige Programmieren anstehender Aufgaben, die Ansteuerung einer .exe-Datei, das Versenden einer E-Mail usw.



